Pétanque-Union Ratingen-Lintorf e.V.
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Jugendtraining

Jugendtraining für die "Kleinen"

jeden Montag von 17:00-18:30 Uhr mit Moritz Rosik. Wer das Boule spielen ausprobieren möchte, ist zum Schnuppern gerne eingeladen. Leihkugeln sind vorhanden.

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Jugend

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Nachbetrachtungen Jugend-DM in Schüttorf

Nachbetrachtungen zu dem Top Event 2009 der deutschen Jugend-Boule Elite.

1x 1 Platz, 1x 2 Platz und 3x der 3 Platz das sind die nackten Zahlen die das Erreichte für die Jugend des Landesverbandes NRW emotionslos wiedergeben. Von den guten Platzierungen im B-Turnier ganz zu schweigen.

Aber sagen diese nackten Zahlen wirklich alles aus. Nein, mitnichten! Sie sagen überhaupt nichts aus über die tolle Organisation der Schüttorfer, die es geschafft haben 3 deutsche Meisterschaften gleichzeitig zu organisieren und durchzuführen.

Sie spiegeln nicht die riesige tolle Sportanlage wieder, auf der man nie das Gefühl hatte, das irgendwo eine zweite Meisterschaft mit gleichem Organisationsaufwand abläuft und man sich auf die Füße trat.



Vor allem aber sagen die o.g. Ergebnisse nichts über den harten Weg aus der nötig war, um dieses tolle Gesamtergebnis zu erreichen. Wer das Turnier wie ich, mit etwas mehr Abstand als es so mancher „Offizieller“ vielleicht konnte, betrachtet hat, dem sind viele Dinge am Rande aufgefallen die in einem solchen Bericht erwähnenswert sein sollten.

Es solle noch einmal jemand sagen, dass unsere heutige Jugend nicht leistungsfähig ist. Das beste Beispiel um diese These zu widerlegen sind die Spiele der Minimes.

Da werden Rückstände von bis zu 8 Punkten mit einer unglaublichen Willenskraft zum Finaleinzug umgebogen (NRW 1). Da wird nach einer fast 2 Stunden andauernden Schlacht eine zusätzliche Cadrage über 1:30 h spät Abends noch gespielt in der zwar ein NRW Team knapp ausscheidet (NRW 3) aber das zweite Team (NRW 2) sich für das A-Turnier qualifiziert und im Anschluss noch Dritter wird.

Ob die Eltern mehr gelitten haben als die Aktiven kann ich nicht sagen, aber alle haben meine vollste Hochachtung, vor allem auch die Betreuer, die es immer wieder geschafft haben diese teilweise noch keine 10 Jahre alten Mäuse immer wieder zu motivieren , neu auf geänderte Spielverläufe einzustellen und über die langen Tage bei der Stange zu halten.

Wer hätte vor einem Jahr gedacht, das wir gleich mit zwei Cadet Teams NRW 1 und NRW 2) ins Halbfinale kommen.

Natürlich träumt jeder Landesverband von solch einer Konstellation, wenn es aber Realität wird und man das Ergebnis hinterfragt bzw. einen
solchen Bericht schreibt, stellt man fest , das neben den individuellen sportlichen Leistungen der Aktiven die Trainer und Verantwortlichen in den Vereinen in einem solchen Betrachtung meistens zu kurz kommen.

Das gezeigte wird nicht an einem solchen Wochenende erlernt, sondern in vielen oft auch mühsamen Trainingsstunden in den Vereinen je nach Möglichkeiten selbst im Winter bei Schnee und Kälte.

Ich möchte allen diesen Menschen im Hintergrund danken, denn ohne diese Trainer wären solche Leistung nicht möglich. Ich würde mich aber auch freuen, wenn der Landesverband es schaffen
könnte diese kompetenten Menschen zu erreichen und als Betreuer für die Meisterschaften zu gewinnen. So hätten die Eltern mehr Zeit sich um die individuellen Bedürfnisse ihrer Kinder zu kümmern und der NRW Jugendvorstand hätte die Zeit und Muße das Turnier in organisatorischer und administrativer Form zu begleiten. Ein Weg der in anderen Sportarten mit den Heimtrainern zusammen schon seit vielen Jahren gegangen wird.

Denn vor allem die Heimtrainer kennen die individuellen Stärken und Schwächen des Einzelnen und könnten im Turnierverlauf darauf einwirken. Ich glaube dass dies wieder ein neuer Schritt zu mehr Professionalität wäre.

Ein Juniorteam im Viertelfinale, ein dritter Platz im B-Turnier. Pech in der Auslosung? Sicherlich auch ein Grund das es diesmal nicht zu mehr gereicht hat. Aber ich denke das dies auch ein Thema zwischen Verband und den Vereinen sein sollte.

Um mit den starken Landesverbänden in dieser Klasse auch langfristig mithalten zu können ist eine stetige Weiterentwicklung mit allem dazu notwendigem Aufwand erforderlich. Auch hier
sind natürlich die Vereine und die Aktiven selbst gefragt. Der Verband hat allerdings hier die Aufgabe dies in Absprache mit den Heimvereinen zu koordinieren.

 

Fast drei Tage Schüttdorf sind zu Ende. Wir haben kaum Tränen gesehen aber ganz viel Emotionen. NRW hat eine tolle DM gezeigt. Es hat Spaß gemacht für und mit diesem Verband aufzutreten. Wir haben eine deutliche Steigerung zu 2008 erlebt, die aufzeigt das wir uns in vielen Bereichen in die richtige Richtung bewegen. Die Jugendlichen zeigen auch mit ihren neusten Erfolgen bei den Landesmeisterschaften dass sie teilweise schon auf dem Niveau der Erwachsenen mithalten können. Wir sind auf dem richtigen Weg, machen wir alle gemeinsam den nächsten Schritt.

Zum Abschluss möchte ich mich bei Dirk Beckschulte für die Auswahl der T-Shirts vor allem für die Auswahl der Farben bedanken. Als ich diese das erste Mal am
Samstagmorgen gesehen habe, dachte ich an eine Fehllieferung aber je länger das Turnier dauerte umso mehr konnte ich mich damit anfreunden. So farblich präsent habe ich das NRW Team noch nie erlebt. Eine gute Wahl die auch optisch unsere Mannschaftsstärke unterstrichen hat.

Kategorien: Jugend